28. + 29. März in Berlin: »DER ANSAGER EINER STRIPTEASENUMMER GIBT NICHT AUF«

 

Ein Unterhalter betritt die kahle Bühne: „Erwarten Sie keine Lackstiefel“ sagt er und „Welche Brustwarze möchten Sie sehen?“ Muss er ja sagen, denn das wird von ihm erwartet. Viel zu spät hat er erkannt, dass er „es lediglich mit einer hysterischen Frau und einem abwesenden Mann“ zu tun hatte. An diesem Abend hat er sein Coming-Out. Als Homo oder Hetero? Das bleibt ungewiss und egal. Er kommt raus als Mensch, der selbst entscheiden will.  Und das mit Mitte 50.

„Der Ansager“ ist ein traurig-lustiges und erotisches Feuerwerk an schauspielerischer Bravour, die mit unserem Voyeurismus jongliert als hätten wir dafür bezahlt.

Dieses Stück von Bodo Kirchhoff erzählt von Liebe, unklaren Identitäten und Mechanismen der Erotik. Es spricht davon, wie wir am liebsten leben würden und es dann doch nicht tun.

Spieldauer: 70 Minuten

Mit Frank Sandmann
Regie: Lubosch Held Hrdina
Eine Workshop-Produktion vom Theater am Rande

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Termine:
Samstag, 28.03.2020 um 20 Uhr
Sonntag, 29.03.2020 um 20 Uhr

IM LEEREN RAUM
Ebersstr. 27
10827 Berlin

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